Der Reflektierte! Rene Mair!
Shownotes
Seit zwei Jahren steht Rene Mair an der Spitze des Südtiroler Theaterverbandes – und tritt damit in große Fußstapfen. Wir tauchen ein in die Welt von Rene Mair, in „Feuer und Flamme“, dem Sonntagsfrühstück auf Südtirol 1.
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00:00:01: Feuer
00:00:01: und Flamme, der Südtiroleins Podcast zum Sonntagsfrühstück.
00:00:08: Seit zwei Jahren steht er an der Spitze des Südtiroler Theaterverbandes und tritt damit in große Fußstapfen.
00:00:15: René Meier.
00:00:16: Sein Vorgänger hat den Verband über Jahrzehnte geprägt, kein einfacher Maßstab aber einer, der ihn wirklich antreibt!
00:00:23: Mit Emotion, Energie und einem klaren Blick auf das große Ganze wie er dieses Ehrenamt lebt und warum für ihn Verantwortung wichtiger ist als Prestige?
00:00:33: Und wie er das alles mit seinem Beruf als Lehrer unter einen Hut bringt sind wir gespannt!
00:00:38: Szene Maja, jetzt bei uns am Frühstückstisch.
00:00:42: Feuer und Flamme – das Sonntagsfrühstück!
00:00:45: Schönen guten Morgen, vielen herzlichen Dank für die Einladung.
00:00:48: Wer sitzt mir jetzt eher gegenüber?
00:00:50: der Präsident oder vor allem einer, der selbst gerne auf der Bühne steht?
00:00:53: Unbedingt beides.
00:00:54: Also natürlich primärer.
00:00:55: als Theaterspieler von dem Haus bin ich ja in der Heimatbühne groß geworden und mittlerweile darf ich auch Präsident sein seit knapp zwei Jahren.
00:01:04: Und auch wie gesagt, ich habe letztes Mal ein Erlebnis gehabt wo ich selber gesagt habe mich möchte wieder mal auf die Bühne rauf und unbedingt wieder Theater spielen.
00:01:11: Du bist eigentlich noch gar nicht so lange Präsident des Theaterverbandes wenn wir an deinen Vorgängern denken vor allem?
00:01:17: Richtig
00:01:17: also mein Vorgänger war für dreißig Jahre Verband Sobmann.
00:01:20: Ich darf es jetzt seit knapp zwei Jahren sein und einmal natürlich ist die breite Aufgabe des Theater-Verbandes einmal natürlich seine zweihundertsiebstehren Mitgliedspünen landt auf Landab bestens zu betreuen.
00:01:33: Natürlich jetzt, fünfundsebzig Jahre Südro-Theaterverband.
00:01:36: Dreißig
00:01:37: Jahre Präsident!
00:01:38: Ist das auch dein großes Ziel?
00:01:40: Eine Frage, die mir häufig gestellt wird... Ich kann die Sobauschale nicht beantworten.
00:01:46: Ich glaube, dreißig jahre aus jetziger Sicht ist eine lange Zeit.
00:01:50: Ich stelle mir persönlich den Anspruch, weil man neu und unabhängig wie alt man ist.
00:01:56: Man geht mit einer Energie hinein, man geht mit der Emotion hinein oder mit einem Plan hinein Und ganz wichtig ist, dass man irgendwann merkt okay jetzt kommt der Gewohnheitsmoment.
00:02:06: Jetzt kommt der Alltagsmoment, das man nicht das irgendwie in die Betriebsblindheit landet.
00:02:11: also davor muss ich unbedingt schauen für mich weil es nicht für mich persönlich ist sondern zum Wohle des Verbandes.
00:02:17: aber
00:02:17: hast du dir die Präsidentschaft ja so vorgestellt wie sie ist aktuell
00:02:22: oder ist
00:02:23: es stressiger vielleicht?
00:02:26: Es ist also viele Sachen habe ich mir vorstellen können vieles nicht vielleicht was manchmal von der Zeit her doch etwas anspruchsvoll ist und auch für mich herausfordernd, weil ich ja hauptberuflich eigentlich ganz was anderes mache.
00:02:39: Und das trotzdem irgendwie ehrenamtlich muss schauen wirklich unter einen Hut zu bekommen.
00:02:44: aber ich sage es macht Riesen Spaß und es ist nichts monotones nicht statisches, die Satyatverbande sind einfach ganz viele Menschen hier über den Verband zusammenkommen.
00:02:56: Ich sage immer wieder gerne, ich gehe sehr gern ins Theater, lande auf und lande ab bei unseren Mitgliedsbühnen.
00:03:02: Und dann werde ich häufig gefragt ja, das Tourscheiß oder nicht?
00:03:05: Das Turscheiß.
00:03:05: Dann sage ich Ja, ich mache das sehr gerne weil immer wenn zum Beispiel bei einer Premiere die Leute von der Bühne runter kommen und es leucht in den Augen haben Die Premiere ist gut gelaufen, dass beisammen sein sich austauschen und diese positive Energie gibt mir ganz viel Kraft das Ganze zu machen.
00:03:23: Wie du selbst zum Theater gekommen bist, davon hören wir später.
00:03:26: Dein richtiger Job ist ja der Job eines Lehrers!
00:03:29: Du unterrichtest an der Landeshotelfachschule in Meran mit viel Freude?
00:03:34: Absolut, absolut.
00:03:35: wie gesagt ich bin jetzt knapp zwanzig Jahre in diesem Beruf tätig Fachlehrer für Restaurantführung und ich sage immer Ich habe das Privileg mit jungen Menschen arbeiten zu dürfen.
00:03:45: Ich komme auch aus einem klassischen Berufsleben.
00:03:50: Natürlich mit einer einigen Weiterbildung und jetzt darf ich das natürlich an die nächste Generation in der Form weitergeben.
00:03:56: Und es ist schon eine tolle Aufgabe, ja!
00:03:58: Wenn ich dran denke, welche Schauspieler schon bei mir hier gesessen sind?
00:04:01: Ein Mario Adolf, Iris Berben oder auch erfolgreiche Südtiroler-Schauspielerin Michael Klammer, Peter Mitterutzner
00:04:07: usw.,
00:04:08: und so fort.
00:04:09: Viele von ihnen haben ihre Wurzeln im Theater – wir frühstücken heute mit den Präsidenten des Theaterverbandes Rinne Meyer.
00:04:17: Welche erfolgreichen Schauspieler waren immer deine großen Vorbilder?
00:04:22: Ich komme aus dem Amateurtheaterbereich, also vom Leinschauspiel und das gefällt mir nach wie vor sehr gut und dort sehe ich mich auch sehr gut wenn ich Theater spiele.
00:04:35: Natürlich, wir haben auch die, wo du eben aufgezählt hast.
00:04:38: Da sind natürlich alles große Damen und Herren, wie ich immer schon bewundert habe.
00:04:43: Aber jetzt da eine Person hätte dich hier konkret ins Auge gefasst, das könnte ich so nicht sagen.
00:04:49: Ihr feiert ja an diesem Wochenende fünfundsebzig Jahre Theaterverband.
00:04:54: Also gestern und heute ist jeder noch willkommen.
00:04:56: oder wie funktioniert das?
00:04:58: Fürs Festival absolut sehr gerne sogar!
00:05:01: Und wie gesagt, natürlich das Festival ist einmal seventy-fünf Jahre und ich sage immer wenn man eine Festlichkeit an Jubiläum begeht dann feiert man es nach außen auch nach innen.
00:05:11: Für uns natürlich einmal für die ganzen Südtola Theaterbühne, für uns Theaterleute aber natürlich ohne Publikum ist im Theater auch nichts.
00:05:18: Natürlich deswegen sind alle herzlich eingeladen um dieses besondere Theaterprojekt vom Südtalater Theaterverband zu besuchen.
00:05:26: Erzähl mal was erwartet uns da genau?
00:05:28: Man kann auch ganz klassisch hingehen Theater-Ticket an der Kasse abholen oder natürlich wir empfehlen die Reservierung vorab über unsere Webseite.
00:05:37: Wir haben vier Bühnen im Innenbereich, der Messe wo auf zwei immer gleichzeitig Theater gespielt wird.
00:05:45: Vom genre her haben wir wirklich alles vom klassischen Theater Heimatbühne Kinder Theater Senioren Theater und und und also die Abwechslung ist enorm.
00:05:57: Es ist auch so vom Format her angedacht, dass man sich wirklich hineinsetzen kann.
00:06:01: Dass Theater zuschauen kann oder auch nur hinein schnuppern kann.
00:06:05: Ich glaube wir haben das so aufgebaut und so ... Vom Aufbau her so geplant, dass natürlich auch beides möglich ist Was sicherlich neben dem Theater was natürlich das wichtigste ist Auch noch besonders eine wichtige Säule ist Und zwar einmal wir wollen ja auch zeigen, was ist fünf von siebzig Jahre Theater?
00:06:26: auch ein Museum, wo wirklich diese fünf und siebzig Jahre dargestellt werden in Form von Plakaten, Eintrittstickets, Fotos, Kostümen.
00:06:36: Und ich habe so staunend gesehen, wie viele ... Wir haben ja auch einen Aufruf in diese Richtung gemacht.
00:06:42: Dass wir requisiten und alles Mögliche als Leihware von den Bühnen und was da uns die Bühne alles übergeben hat.
00:06:48: Ich war vor zwei, drei Wochen im Wengen Theater und da hat man mir eine Kiste übergeben, meine Boxi übergeben mit auch Jahrzehnten an Theater-Skrippen und Fotos und also wirklich wertvolle Gegenstände.
00:07:03: und schon nur einmal dieses Vertrauen dass man uns das für das Museum zur Verfügung stellt, finde ich extrem wertvoll.
00:07:10: Viel
00:07:11: noch das!
00:07:11: Was ist dein ganz großer Wunsch zum fünfundsevzigsten Geburtstag?
00:07:15: Wie gesagt ein Geburtstag Das ist ein Statement, das ist auch eine Bestandaufnahme.
00:07:22: Und wir wissen ja, Theater war nie statisch, es war immer auch ein Spiegel seiner Zeit.
00:07:28: und ich glaube so wie wir dieses Festival organisieren und was die Bühnen darstellen, genau das trifft den Nabel der Zeit.
00:07:35: Für mich ein großer Wunsch ist dass diese fünfunds-sebzig Jahre erst der Schritt für die nächsten mindestens noch weitere fünfunds- siebzig jahre Südtoral Theater verbannt sein werden.
00:07:45: Jetzt
00:07:45: wollen wir dich persönlich ein bisschen besser kennenlernen, weil Präsident sein ist das eine.
00:07:49: Aber wir wollen wissen wer da eigentlich sonst noch mit uns hier den Sonntagskaffee genießt?
00:07:54: Wenn wir deine Freunde fragen würden wie würden die dich wohl beschreiben am Frühstückstisch?
00:08:00: also meine freunde ja gute frage Ein paar würden mich als guten Freund bezeichnen manchmal lustig heiter Sehr unterschiedlich.
00:08:11: Manchmal etwas eng in der Zeit, also kurz angebunden auch manchmal.
00:08:16: aber ich bin doch einer wenn man da Freunde haben und das ist ein großer Wert in unserer Zeit.
00:08:24: mit denen tausche ich mich sehr aus und genieße ja Vertrauen.
00:08:29: Auch ihnen kann ich Vertrauten geben und das macht auch Freundschaft aus.
00:08:33: So jetzt an einem normalen Wochenende am Sonntag, kannst du da abschalten oder läuft im Kopf immer irgendwo Theater weiter?
00:08:40: Es läuft immer Theater irgendwo aber wie wir Südtura so schön sagen man kann auch abschalten und so ein.
00:08:48: Sonntage wo ich mal wirklich frei bin sind auch nicht so viele Und dann stehe ich gerne etwas später auf, trinke meinen Kaffee und gehe um halb zwölf nach Klostersee.
00:09:00: Ich wohne ja in Klausen nach Klustersee mit die Messe danach Mittagessen und ich genieße unabhängig wie schön das Wetter ist einfach Fernsehschlaf mit einer Dokumentation auf der Couch und am Abend vielleicht noch mit Freunden einen Appetit genießen.
00:09:14: Aber Präsident zu sein das bedeutet schon auch viel.
00:09:17: da geht viel Zeit drauf oder?
00:09:20: Ja, es ist zeitlich umfangreich.
00:09:22: Das ist richtig überhaupt so.
00:09:24: die erste Phase.
00:09:25: Man macht das ja gerne.
00:09:26: Ich bin ja nicht in einem Gehalt gebunden ich habe ja keinen Klassikbind.
00:09:30: Es sind kein klassisches lohnabhängiges Arbeitsverhältnis Ich sehe es ja aus der Sicht des Ehrenamtes und wenn man etwas gerne macht, dann investiert man auch sehr viel Zeit drin.
00:09:42: Und ich bin ja nicht alleine!
00:09:43: Es sind ja Land auf, Land ab die Theaterleute mit dem Herzblut und mit der Energie, welche sie da an dieses Theater und alles was darum dazugehört rangehen.
00:09:53: Da fühle ich mich einfach voll dabei.
00:09:57: Und ich sage immer gerne, wir Theaterleute.
00:09:59: Wir sind ein eigener Schlag mit denen kann ich mich super identifizieren.
00:10:05: und vielleicht auch eines was sich im Theaters oder in der Theatergemeinschaft das ist ja nicht immer nur das Theater was wir auf der Bühne sehen als Zuschauerinnen und Zuschauer sondern auch was dahinter steckt.
00:10:15: das Vereinsleben Bei den Theaterleuten hat mir immer so gut gefallen, wenn du zur Gruppe dazugekommen bist.
00:10:23: Es hat dich nie jemand gefragt wer bist du?
00:10:25: Wo kommst du her was hast du oder was hast Du nicht?
00:10:28: Du bist einfach dabei!
00:10:30: Was ich an dir so mag, du bist kein klassischer Kulturtyp.
00:10:33: Du bist Lehrer, bodenständig Klausner und plötzlich mitten im Theater.
00:10:37: Wann war der Moment wo du gemerkt hast dieses Theaterleben?
00:10:41: das lässt mich nicht mehr los.
00:10:45: Eine sehr gute Frage und ich glaube, das war jetzt nicht so von heute auf morgen.
00:10:50: Das war so step by step, dass man mehr und mehr in diese Theaterwelt hineingerutscht ist.
00:10:57: Und wie gesagt, ich bin ja... Ich verlieh'n ja nicht mein Geld im Theater und ich hab immer eigentlich diesen Bezug zum Theater gehabt.
00:11:05: Mir macht es Spaß wenn wir machen die Menschen Spaß weil sie im Theater sind Mit dieser Rolle, wer ich jetzt in habe und wer ich machen darf, was ich sehr gerne mache.
00:11:16: Natürlich muss man auch schauen dass der ganze Betrieb am Laufen bleibt weil wir reden immer von dem was auf der Bühne ist die ganzen Emotionen das Herzblut des Theater.
00:11:25: aber natürlich braucht es auch Organisation dahinter und da sehe ich schon auch von mir aus eine starke Rolle dass das Ganze konstrukt, das Theaterverband, dass die ganze Organisation dahinten das Ganze auch funktionieren kann und funktionieren darf
00:11:40: In Zeiten von Social.
00:11:42: Ansonsten auch viel Theater auf dieser Welt, sag ich mal.
00:11:44: Welche wichtige Aufgabe erfüllt ihr Theaterleute heute im Jahr?
00:11:52: Ein sehr wichtiger würde ich sagen weil wir sagen hören auch häufig die sozialen Netzwerke aber manchmal können sie ja auch sehr antisozial sein.
00:12:00: und ich glaube was Theater ist das ist einfach live es ist hier und jetzt es ist real Es ist offline Und ich glaube, das macht das Theater aus.
00:12:11: Wenn wir die zuschrauen Zuschauer bei unseren Produktionen sehen ... Wir finden im Theater Gott sei Dank alle Generationen und auch die Generation wo wir sagen okay, die würde ohne Handy nicht mehr auskommen und es sind auch in der Lage eineinhalb Stunden ein Theater zu genießen ohne auf ihr Handy zu sehen.
00:12:29: Deuer Verband ist über zweihundert Bühnen stark.
00:12:32: Zweihundert siebzehn hast du vorhin gesagt ja?
00:12:35: Gib uns eine Einordnung, ist das richtig viel für so ein kleines Land wie Südtirol oder?
00:12:40: Ja.
00:12:41: Das ist eigentlich viel wenn man bedenkt es sind ca.
00:12:44: hundert Bühnen mehr wir es in Südtirol.
00:12:46: Gemeinden gibt natürlich im größeren Gemeinden sind mehrere Bühne angesiedelt und wie gesagt wir haben ja zwischen der klassischen Heimabühne zwischen und auch Theatergruppen Theaterprojekte Stadttheater welche bei uns Mitglieds sind also die der Mix ist wirklich sehr vielfältig.
00:13:04: Und die Dichte, ich war auch letztens beim Tiroler Theaterverband geladen und dort hat auch wieder ein Exponent gesagt ja in Tirol haben wir angeblich die höchste Theatervereinsdichte weltweit.
00:13:16: Ich habe das dann mit KI ein bisschen recherchiert.
00:13:19: so wissenschaftlich eins zu eins ist es jetzt nicht belegbar.
00:13:22: aber vielleicht weil wir einfach gefühlt in jedem Ort ein zwei Bühnen haben die alle aktiv sind dann ist auch das Theater so präsent.
00:13:31: und vielleicht deswegen kann man sagen, haben wir eine sehr hohe Theaterdichte.
00:13:35: und wie wir heuer auch bei der Landesversammlung da präsentieren.
00:13:39: Wir ja auch bei den Tätigkeitsberichten die Zahlen.
00:13:41: Wir haben locker hundertzehntausend Zuschauer auch letztes Jahr in die Säle geholt und die Sähle waren voll und das gibt uns auch recht in dem was wir machen und tun.
00:13:51: Absolut jetzt noch die Frage dein Weg zum Präsidenten?
00:13:54: Wie war der?
00:13:55: hat dich irgendwann jemand gefragt du schatz aus machst du dir einen Job?
00:13:58: oder
00:14:00: Ja, es ist schon so in etwa gegangen weil ich hatte das eigentlich nie und nie am Plan irgendwann Klaus Runa nachzufollen.
00:14:10: Und ich glaube wenn auch jemand so lange wie Klaus an der Spitze des STVs war dann ist natürlich die Wende oder wann ist da Übergang?
00:14:22: auch natürlich vielleicht nicht so programmiert gewesen.
00:14:24: So wie's erlebt habe war auch damals wo Klaus gesagt hat er drittet jetzt nicht mehr an, nach dreißig Jahren war der Verband auch ein bisschen überfordert.
00:14:33: Wie gehen wir mit diesem Generationswechsel um?
00:14:36: Und um eine Frage zu beantworten... Wir hatten im April und April die Neuwahlen im STV, und ich habe mich effektiv im Dezember-Dreiundzwanzig dafür entschieden, dass ich mich aufstellen lasse oder auch kandidieren werde.
00:14:53: Also wirklich eine relativ kurzatmige, kurzfristige Entscheidung.
00:14:58: Ich muss auch dazu sagen, ich bin ja nicht ganz neu im Vorstand des STVs.
00:15:02: Ich durfte ja vorher bereits Bezirksobmann des Eisektors sein und habe bereits auch Verbandsarbeit schon kennengelernt.
00:15:09: nur wenn man mal drinnen ist es natürlich noch einmal eine andere Aufgabe auch eine andere Verantwortung Und für mich war sicherlich zu Beginn der Kenntnis okay, jetzt bin ich nicht nur mehr im Verein.
00:15:23: Ich mache jetzt noch ein Theaterprojekt und dann haben wir wieder ein paar Monate Pause.
00:15:29: Nein, hier ist wirklich im ganzen Jahr zu tun und man hat auch die Verantwortung gegenüber den hauptamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiter.
00:15:37: Und da heißt natürlich die Rolle eines Arbeitgebers nicht weit
00:15:41: weg.".
00:15:42: Wir
00:15:42: haben dich schon privat ein bisschen kennengelernt kurz über einen Weg zum Theater gesprochen.
00:15:47: Wie sehr setzt ihr eigentlich auf junge Leute?
00:15:49: Und was lernen die auf der ganz großen Pühne auch?
00:15:53: Die nächste Generation ist überall wichtig und baucht uns im Theater.
00:15:57: Man kann dazu sagen, so wie ich das jetzt in den letzten Jahren bei uns in Südtirol beobachtet habe... Nach der Pandemie haben viele Bühnen auch gewagt, mal etwas andere Stücke auf die Bühne zu bringen wie sie es vielleicht sonst über Jahre davor gemacht haben.
00:16:12: Haben sich natürlich vielleicht auch neuen Möglichkeiten des Theater oder Stückchen geöffnet und das natürlich hat auch die Aufmerksamkeit vieler junger Spielerinnen und Spieler geschaffen.
00:16:24: Natürlich wir im STV sind natürlich auch sehr aktiv junge Damen und Herren ins Theater zu holen, für Projekte über verschiedene Weiterbildungen.
00:16:33: Ich glaube es ist wohl weil etwas was sicherlich auch passieren wird in Zukunft dass wir im Verband ein paar Sachen neu an denken müssen an unserem Leitbild arbeiten und da wird die nächste Generation am Tisch sitzen und auch mitreden.
00:16:50: das ist ganz entscheidend.
00:16:52: Ich sage, wenn wir von Theaterinnen sehen immer das was auf der Bühne umstatt findet.
00:16:58: Aber es braucht auch die Leute hinter der Böhne wie wir so schön sagen in der Maske oder Technik und auch im Vereinsvorstand.
00:17:05: Und da ist es wichtig dass alle Generationen dort Platz haben.
00:17:10: Und ich sage immer mit Stolz die jüngsten Obleute in den Südtola Theater auf Bühnen sind knapp achtzehn Jahre.
00:17:17: Sicher gibt es die eine oder andere Bühne, wo sie sagen okay wir haben noch Probleme den nächsten Generationen mit ins Boot zu holen.
00:17:23: Aber da auch da möchten wir als Theaterverband Hilfestellung leisten und das gehen wir jetzt in der Form an.
00:17:30: aber die meisten Bühnen sind hier ganz gut aufgestellt.
00:17:34: Im Spielen liegt der Ursprung von allem.
00:17:37: Da sind wir uns glaube ich einig.
00:17:38: Wie viel Kind steckt also im Theater?
00:17:41: Sehr viel Und das ist auch gut so.
00:17:45: Ich glaube, da ist ja auch – wie man gesagt schon – nur abgesehen von Spielen, weil nur wenn man nochmal eine Maske oder geschminkt wird!
00:17:54: Und dann ein Kostüm trägt.
00:17:55: Da schlüpft man einfach in eine andere Rolle.
00:17:57: und wenn wir vom Theater reden, ich habe neulich einen Obmann.
00:18:03: bei seiner Begrüßung bei der Primäre hat er gesagt Danke liebes Publikum dass ihr hier seid weil auch wir haben Spaß Wir brauchen auch das Theater.
00:18:12: Hier sind auf der Bühne um wir müssen uns manifestieren wir dürften mal jemand anderes sein wer wie sonst sind.
00:18:18: danke dass ihr diese Leidenschaft auch mit uns mitträgt.
00:18:22: Jetzt feiert er.
00:18:22: Seit gestern ganz groß den Südtiroler Theaterverband in der Messebozen, jeder von uns ist auch heute noch willkommen.
00:18:29: Worauf dürfen sich die Besucher so freuen?
00:18:31: Heute noch am Sonntag vielleicht nochmal Motivation für alle denn nicht wissen was unternehmen.
00:18:36: warum sollen wir hinkommen.
00:18:38: unbedingt.
00:18:38: also wie gesagt einmal die vierundvierzig Bühnen was dort ihre Produktionen haben und neben dem Museum Natürlich die Boots der Messe haben wir ganz bewusst gewählt.
00:18:47: Wir wollten mal eine Theatermesse machen und das soll auch dieser Messekarakter ein bisschen sich widerspiegeln, es ist auch Kostüme werden ausgestellt, es sind auch Aussteller für Technik usw.
00:19:00: Und natürlich gibt es auch einen Kinderprogramm mit Schminken- und Kinderecke und Leseecke und volles Programm.
00:19:06: auch natürlich der Ess- und Trinkbereich, was nicht zu unterschätzen ist.
00:19:10: Weil wir werden auch mal irgendwann etwas zu essen oder trinken prallen.
00:19:13: Und ich glaube hier haben wir einen tollen Mix zwischen klassischen Südolonschmankerln bis hin Pizza alles Mögliche parat damit da auch der Magen nicht so kurz kommt.
00:19:24: Grundum es ist sicherlich ein Erlebnis und das ist live!
00:19:29: Wenn man Theater gerne hat, Theater liebt.
00:19:33: also hier hat man wirklich die Möglichkeit in Südtrol ein einmaliges Projektkonzept zu erleben und das ist unser Jubiläumsfestival.
00:19:40: Ja, da haben wir jetzt genug Schleichwärme gemacht.
00:19:45: Was viele vergessen – ich finde es wichtig, dass wir darüber sprechen – Theater wird auch weiterhin nur vom Ehrenamt leben!
00:19:53: Das ist eines der wichtigsten Fakten, das auch weiterhin so bleiben wird oder?
00:19:57: Also in der Form, ja natürlich es gibt im Theater auch verschiedenste Formen und es gibt das hauptberufliche Theater, das professionelle Theater was natürlich vom Theater lebt dass das haup beruflich macht.
00:20:10: Die Mitgliedsbühne des Südhola Theaterverbandes sind zur Gänze im Ehrenamt unterwegs also die machen das nicht hauptsberuflich.
00:20:16: Auch dein Job ist ein ehrenamtlicher Untermstrich also du?
00:20:19: Ich
00:20:19: beziehe keinen Gehalt.
00:20:20: nein
00:20:21: Wie genau würdest du also deine ehrenamtliche Arbeit beschreiben?
00:20:25: Also, wie können wir uns deine Arbeit so vorstellen.
00:20:27: Viel unterwegs an den ganzen Südtirol!
00:20:29: Ja ich bin sehr viel unterwegs und das hat... Ich sehe es von der positiven Seite.
00:20:36: man darf in Südturol Orte besuchen kennen lernen wo man wahrscheinlich sonst nie sein Leben hinkommen würde.
00:20:44: Ich darf Persönlichkeiten Menschen landen auf Land ab kennen lernen die was mich enorm inspirieren und wo ich eine Riesenfreude habe, wo ich sage, ich hab heute tolle Erlebnisse gehabt.
00:20:55: Ich hab tolle Menschen kennenlernen dürfen!
00:20:57: Ich seh's nicht negativ dass ich hier viel Zeit investiere... Ja es ist viel Zeit, die wärs mir vielleicht sonst irgendwo fehlt aber Das habe ich vorher ja gewusst, dass das eine zeitintensive Aufgabe ist.
00:21:12: Und der habe ich mich auch gestellt und da werde ich mich nach wie vor weiterhin stellen weil ich habe angefangen und das mache jetzt auch so weiter.
00:21:20: Also wenn ich dich fragen würde was dir besonders viel Freude bereitet dann ist es neue Menschen kennen zu lernen?
00:21:25: Was sonst noch?
00:21:26: Die Dynamik, wenn wir aus Sicht des Verbandes die ganze Dynamik was dahinter steckt wie eigentlich jede Mitgliedsbühne mit dem Verband gut verflochten ist.
00:21:35: Wie sehr sich die Bühnen auch mit dem Verband identifizieren können Und es sind ja ganz viele Damen und Herren, was in den Gremien einen ausschüssenen Bezirks- ausschüssenden Arbeitsgruppen mitarbeiten.
00:21:46: Die alle diese gemeinsame Freude ins Dicht tragen.
00:21:49: das gibt mir ganz viel Kraft und auch Freude.
00:21:52: und da sehe ich im Verband sehr positiv.
00:21:54: und egal wo ich in Südroll sein darf Ich bin sehr weit gefahren schon in den Ecken und ich denke immer wie kann man nur so phonatisch sein?
00:22:03: aber und ich seh dass er sehr positiv weil wir diesen sage ich jetzt mal positiven Fanatismus, ja das alle tragen wir im Herz.
00:22:10: Alle gemeinsam!
00:22:11: Jetzt
00:22:11: wird es noch einmal ein bisschen persönlicher?
00:22:13: Wann hat dich Theater das alsmal so richtig berührt?
00:22:18: Es gibt viele Momente was mich berühren natürlich auch die Momente wo ich merke Ich bin Mensch, keine Maschine, ich bin keine zwanzig mehr Und ich respektiere im hohen Maße, was Spielerinnen und Spieler auf der Bühne leisten und alle rundherum um meine Produktion aufzustellen.
00:22:38: Ich komme auch manchmal müde ins Theater wo ich sage okay ein mega tolles Theater aber der Körper sagt einfach du gehörst ins Bett!
00:22:46: Du bist noch nie eingeschlafen, oder?
00:22:48: Nein.
00:22:49: Gott sei Dank noch nicht!
00:22:51: Aber was ich letztens ein tolles Erlebnis war... Ich war bei einer Theaterbühne und da hat mir das Stück so gefallen, Betonung aufgefallen, weil ich mir gedacht habe, dass wäre ein Stück, wo ich gerne mitspielen würde.
00:23:05: Da sehe ich diese Rolle, das wär meine.
00:23:08: Und wir Theaterleute sagen doch, da hat die auch auf die Bühne gelostet.
00:23:11: Wo wurde es?
00:23:12: In Sankt Ullrich.
00:23:15: Das war so ein Stück, wo ich sage okay da hab' ich wieder bei mir den Theatermann gefühlt.
00:23:21: Ich muss wieder mal Theater spielen.
00:23:22: Okay?
00:23:23: Dann wenn ich Richtung Klausen gefahren bin ja mehr so Meyer das war vielleicht wieder einmal ein Signal jetzt wirst du wieder auf die Bühne auch.
00:23:31: Es gab bestimmt auch einen Moment wo Du im Publikum gesessen bist und Dir gedacht hast genau deshalb mache ich diesen Job als Präsident oder?
00:23:38: Ja das passiert sehr häufig.
00:23:44: Ich werde häufig gefragt, du musst zu jeder Bühne hingehen und sagen, ich muss das nicht.
00:23:49: Ich darf es tun!
00:23:50: Mich darf der Obmann aller Bühnen sein.
00:23:53: Das ist für mich auch eine Wertschätzung in die Bühnung gegenüber.
00:23:56: Und ich bekomme diese Wertschätzungen zurück und unabhängig welches Genre oder Format die Bähnen dann aufführen.
00:24:03: Ich schätze alles und genieße alles sicherlich.
00:24:06: Jeder hat seinen eigenen Geschmack.
00:24:08: Man sagt mir, das hat mir heute mehr zugesagt als andere wenig.
00:24:12: Aber ich gehe nicht hin und kritisiere.
00:24:13: Das ist auch nicht meine
00:24:14: Aufgabe.".
00:24:15: Jetzt noch die Frage – was wünschst du dir für die Zukunft?
00:24:18: Für den nächsten seventy-fünf Jahre Südtirol oder Theaterverband?
00:24:22: Einmal dass wir diese Theaterfreude denelaren, weil wir vielleicht auch heuer mit unserem Festival demonstrieren können und weiterhin bewahren können, dass der Verband super aufgestellt ist, organisatorisch im Beraten der Funktion.
00:24:37: Damit die Theaterbühnen welche bei uns Mitglied sind weiterhin einen Dachverband haben, auf dem sie zählen können damit sie arbeiten können und damit Theater in Südtirol gut funktioniert und top sichtbar ist.
00:24:48: Bei
00:24:48: uns immer noch René Meyer.
00:24:49: das Herr Präsident des Theaterverbandes ist.
00:24:51: das Wissen wir mittlerweile.
00:24:53: Er unterrichtet aber auch an der Landeshotelfachschule Kaiserhof in Iran.
00:24:58: Was will ich jetzt nicht wissen?
00:24:59: Dein Spezialgebiet ist die Getränkekunde, du düftelst auch gerne an eigenen Drinks.
00:25:05: Das hast Du auch vorhin gesagt, du liebst Apparativos und so weiter und so fort wahrscheinlich oder?
00:25:10: Ja, da hast Du absolut recht!
00:25:13: Das
00:25:13: heißt ihr experimentiert doch da auch.
00:25:15: oder wie funktioniert das bei euch?
00:25:17: Natürlich einmal die Ausbildung in der Weltfachschule hat natürlich schon ein Muster, was sich an einen Lehrplan anlehnt und er gilt es auch durchzuziehen.
00:25:26: Und als Lehrperson, sofern es darunter nicht zulässt kam, seine eigene Kreativität auch einbringen.
00:25:34: Und ich bin jetzt nicht mehr ganz der Jüngste und ich darf ja mit der nächsten Generation arbeiten.
00:25:39: Ich finde das so spannend manchmal, weil ich mit ihnen auch Degustationen durchführe.
00:25:44: Es geht ja um die Geschmacksensilvisierung und Geschmackensbildung.
00:25:47: Da frage ich immer, was schmeckt das oder hat es Ihnen geschmeckt?
00:25:52: und schmeckt ihnen so was.
00:25:53: Und da ich ja schon doch einige Jahre auch Verkostungen mache, auch außerhalb der Schule... ...und dann habe ich jetzt auch ein bisschen Erfahrung sammeln können wo ist der Geschmack bei welcher Generation angesehen?
00:26:06: Ich finde es so mega spannend was grad der nächsten Generation so zusagt.
00:26:09: eigentlich die guten Sachen.
00:26:11: Nämlich!
00:26:12: Also nicht das Süße sondern eher das zartbittere, etwas frische säuerliche also klare Aromen.
00:26:18: also nicht das mische Marsche nichts künstliches.
00:26:20: Aber wie gesagt, ist sicherlich auch in der Hotelfachschule sofort so viel.
00:26:25: Genau so halb weiß ich nicht ob mit dem Spruch weit landen werde.
00:26:30: So jetzt
00:26:30: noch unser Abschlussspiel.
00:26:31: einfach meine Sätze zu Ende sprechen.
00:26:34: Theater is für mich
00:26:36: Herzblut Leidenschaft und mit tollen Menschen zusammen sein.
00:26:41: Als Präsident fühle ich mich
00:26:44: verpflichtet Verantwortung Und ich darf das mir ganz viele Freude machen.
00:26:49: Am liebsten esse ich
00:26:52: Einen tollen Mix, aber am liebsten manchmal ein Hausmannskost an Knödel mit einem Schüsselsalat dazu.
00:27:01: Bühne bedeutet?
00:27:04: Auftritt eine Rolle Ein Projekt und Spaß.
00:27:11: Heimat ist für mich.
00:27:13: Ich bin hier geboren ich lebe gerne in Südtirol Ich fahre gerne weg Aber ich fahr sehr gerne wieder zurück.
00:27:20: Junge Menschen brauchen
00:27:24: Stabilität Ideen, ihre Freiheiten.
00:27:30: Kultur darf!
00:27:33: Vieles immer mit Respekt auch was möglich ist etwas nicht und ohne Kultur wär's Leben nicht so spannend.
00:27:44: Mut heißt für mich
00:27:47: Etwas zu wagen Was anderen nicht tun wollen.
00:27:52: Nicht tun können sondern nicht tun Wollen.
00:27:54: das finde ich in der heutigen Zeit mutig.
00:27:57: Ehrenamt isst
00:28:00: sich hinzugeben für vieles, was man sonst vielleicht im Berufsleben oder im klassischen Alltag nicht machen würde.
00:28:10: Ein perfekter Sonntag!
00:28:14: Ein guter Kaffee zum Start, keine Termine... Vielleicht am Abend ein schönes Theaterstück.
00:28:21: Südtirol bedeutet's mir?
00:28:24: Meine Heimat, meine Wurzel, meine Herkunft, meine DNA.
00:28:29: Ich liebe
00:28:33: Gutes Essen, guten Wein Tolle Freunde.
00:28:36: Besonders stolz bin ich auf?
00:28:37: Auf vieles, was ich in meinem Leben machen durfte und hoffentlich noch machen darf
00:28:43: Und ich werde auch weiterhin
00:28:45: nicht so schnell aufgegeben.
00:28:47: Ja vielen Dank René!
00:28:48: Das letzte Wort hier im Sonntagsfrühstück gehört immer meinen Gästen.
00:28:50: also dir bitte schön
00:28:53: Ihr ersten Mal.
00:28:53: Vielen herzlichen Dank noch mal für die Einladung!
00:28:55: An der Stelle schon einmal ein Riesen-Dank für alle, welche sich bereit erklärt haben an diesem Festival mitzuarbeiten auf der Bühne, hinterer Bühnen und allen anderen Theaterleute.
00:29:05: Kämpfst nach Bozen, kämpft in die Messe und feiern mir zusammen unseren Südhüller Theaterverband.
00:29:11: Wir wünschen weiterhin viel Erfolg.
00:29:13: René Meier sehr reflektiert.
00:29:14: Und nächsten Sonntag frühstücken wir auch mit den Hüttenwirten des Becherhauses Lukas & Edelthraut.
00:29:19: Lanschner
00:29:21: Feuer und Flamme, das
00:29:22: Südtiroleins Sonntagsfrühstück.
00:29:24: Immer von zehn bis zwölf
00:29:25: Uhr!
00:29:26: Und online zum Nachhören
00:29:27: im Südteroleins
00:29:29: Podcast.