Die Schulchefin! Sigrun Falkensteiner

Shownotes

Die Schule beginnt. Für manche Kinder ist das Vorfreude, für andere Bauchweh – und für uns Eltern oft beides gleichzeitig. Genau deshalb stimmen wir uns im Sonntagsfrühstück diesmal mit einer Frau ein, die Schule wirklich von allen Seiten kennt: Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner.
Geboren 1975 in Bruneck, aufgewachsen in einer Lehrerfamilie, war sie selbst zwölf Jahre Grundschullehrerin. Später leitete sie einen Schulsprengel, wurde Schulinspektorin und steht seit 2018 an der Spitze des Deutschen Schulamtes. Kurz gesagt: Sie kennt Schule von der Schulbank bis ins oberste Büro.

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00:00:01: Feuer

00:00:01: und Flamme, der Südtiroleins Podcast zum Sonntagsfrühstück.

00:00:08: Die Schule startet nach den Sommerferien.

00:00:11: Am Sonntag vorher war die Frau bei uns, die das deutsche Schulwesen wie kaum eine andere kennt, Landesschuldirektorin Sigrun Valkensteiner.

00:00:19: Von der Grundschullehrerin zur Direktorin und heute verantwortlich für Tausende Schüler und Lehrer.

00:00:24: ein Gespräch über Schule natürlich Bildung und die Herausforderungen unserer Zeit.

00:00:28: Warum sie Noten kritisch

00:00:30: sieht?

00:00:30: Welche

00:00:31: Rolle Handys und künstliche Intelligenz im Unterricht spielen Und wieso Kinder vor allem eines brauchen um gut lernen zu können.

00:00:38: Aber wir lernen auch den Menschen hinter dem Amt kennen.

00:00:40: Die begeisterte Sängerin, bekennende Langschläferin und Frau, die auch nach vielen Jahren noch mit Herz für Schule brennt!

00:00:47: Siegerund Falkenstahner jetzt bei uns am Frühstückstisch.

00:00:51: Feuer und Flamme – das Sonntagsfrühstück.

00:00:55: Wunderschöne guten Morgen und danke für die Einladung.

00:00:57: Wie geht es dir persönlich so einen Tag vor Schulbeginn?

00:01:01: Ja, ich dicke immer noch als Lehrerin und ich spüre natürlich auch so die Spannung des Aufbruchs.

00:01:07: Auch ein bisschen die Freude des Aufbuchs – auch wenn ich zugeben muss dass es in den nächsten Tagen bei uns relativ ruhig ist weil wenn die Schule beginnt dann suchen vielleicht alle noch ihre Füllfedern oder jetzt vielleicht eher ihre Sticks oder ihre digitalen Geräte.

00:01:22: aber nein!

00:01:22: Ich spüre ja auch noch so die Freuden des Wiederanfangens.

00:01:26: Was braucht ein Kind damit das gut in eine neue Schuljahr starten kann?

00:01:30: Es braucht vor allem Zuversicht, die Menschen ausstrahlen, die um das Kind herum sind.

00:01:36: Denn Kinder haben ganz, ganz feine Antennen.

00:01:39: Die spüren wie du gerade gesagt hast wenn die Eltern aufgeregt sind, das spüronen die Kinder natürlich auch.

00:01:44: Wenn die Lehrerinnen und Lehrer aufgeregzt sind, dass spüroren die Kinder auch.

00:01:48: Auch die Jugendlichen, das geben sie zwar nicht zu aber die haben ganz ganz feinen Antennen.

00:01:53: Und ich glaube es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche zuerst einmal merken Sie werden gesehen wenn die Lehrerinnen und Lehrer in die Klasse hineinkommen, dass sie merken, okay da ist jemand zuerst mal interessiert daran wer davor mehr sitzt.

00:02:07: Und wie gesagt von den Eltern brauchen Sie Zuversicht Mut und so auch dem Glauben daran du schaffst es.

00:02:13: das heißt dann nicht immer zwingend Das müssen gute Noten sein Auch wenn's halt nicht klappt.

00:02:19: als Mensch schaffs du das und ich unterstütze dich dabei.

00:02:23: Ich glaube für uns Eltern ist es auch wichtig, ein bisschen Druck rauszunehmen oder?

00:02:26: Absolut.

00:02:27: Also Schule... Das tut mir auch leid, ist für viele mit Druck verbunden manchmal auch mit leidvollen Erfahrungen, für viele auch mit freudigen Erfahrungen.

00:02:36: darüber spricht man weniger muss man auch sagen.

00:02:39: sehr oft wird über Leidvolle Erfahrungen gesprochen.

00:02:42: aber wie gesagt wenn's mal nicht klappt meine Güter wäre ist schon perfekt.

00:02:46: Da stimmt Muss man Schule eigentlich lieben?

00:02:49: irgendwann

00:02:52: müssen nicht, aber sie ist ein Ort der uns sehr prägt und das sollte uns allen bewusst sein.

00:02:58: Also den Schülerinnen, den Eltern, den Lehrpersonen auch vor allem in der Art und Weise wie wir über Schule sprechen.

00:03:04: Das bedauere ich manchmal dass wir da auch so ein bisschen ja ich will mich nicht nur sagen oberflächlich sondern auch ungerecht sind.

00:03:14: Schule Bedeutsam Ort, an dem wir einfach jeder von uns sehr viele Jahre seines Lebens verbringt.

00:03:21: Sehr viele Stunden seines Lebens verbringten.

00:03:24: daher lieben muss man sie vielleicht nicht aber man muss sie wertschätzen.

00:03:28: Erinnerst du dich eigentlich noch an deinen ersten Schultag?

00:03:31: Also

00:03:31: ich weiß noch wie meine Schultasche ausgesehen hat daran erinnere ich mich noch ganz lebhaft.

00:03:38: Nein, sie war blau.

00:03:42: Und aus Leder, wie ich damals noch die Schulterchen hatte.

00:03:44: Ich habe doch ein gewisses Alter.

00:03:47: Aber den ersten Schultag habe ich nicht mehr im Blick, sehr wohl aber meine erste Lehrerin.

00:03:53: Was wählt ihr heute am meisten vom Klassenzimmer?

00:03:55: Die Schülerinnen und Schüler

00:03:57: Die Augen wahrscheinlich, oder?

00:03:59: Ja das Zusammensein mit den Kindern und Jugendlichen.

00:04:01: Denn da ist man selber am Puls der Zeit die bringen die Fragen und die Themen Und ich habe ja in der Grundschule unterrichtet.

00:04:09: und dass was mir da besonders einfach gefallen hat Das war diese Unmittelbarkeit der Kinder.

00:04:16: Also die sagen ihr schon na Lehrerin Heinke Falschmogo auch nicht Oder Lehrerin das war jetzt toll und so dieses spontane das fehlt mehr.

00:04:24: Erinnerst du dich eigentlich noch an deine erste eigene Klasse?

00:04:27: Wahrscheinlich schon, aber was war das für ein Gefühl als du das erste Mal als Lehrerin in die Klasse gegangen bist.

00:04:32: Ja ich habe ja damals die LPA besucht Praktikum gemacht und so weiter und bin dann bevor ich ins Studium eingestiegen bin habe ich an der italienischen Grundschule am Brenner Deutsch unterrichtet.

00:04:44: Das war nochmal ein ganz besonderes Erlebnis denn Wir waren, also die in der Schule hätten eigentlich glaube ich vier Lehrpersonen sein sollen.

00:04:53: Wir waren am Anfang nur zu zweit und haben dann so den ganzen Tag irgendwie überbrückt.

00:04:58: Ich als Zweitsprachlehrerin damals.

00:05:01: Es war schon spannend muss ich sagen auch so die Begegnung mit den Eltern.

00:05:05: wir waren damals einfach auch sehr jung.

00:05:06: Wir sind damals mit neunzehn nach dem Adora in die Klasse raus Ja, aber ich erinnere mich auch noch sehr gut an meine erste Klasse die ich als Klassenlehrerin dann wirklich übernehmen durfte.

00:05:17: Ich kenne auch, möchte ich behaupten alle Schülerinnen und Schüler – ich war in einer kleinen Schule, die ich damals auch unterrichtet habe – auch heute mit Namen und Sie grüßen mich auch nach wenn ich sie treffe!

00:05:29: Aber ist es jetzt leichter, zwanzig Kinder zu führen oder das gesamte deutsche Schulamt?

00:05:34: Also ich möchte jetzt nicht behaupten, dass sich das ganze deutsche Schulamt führe.

00:05:38: Ja schon ein Teil.

00:05:41: Es ist ein Unterschied, wo im System man arbeitet aber ich bin dankbar muss ich sagen für jeden Teil den ich in diesem System kennenlernen durfte denn mit jedem Teil habe ich sehr viel dazu gelernt.

00:05:54: Beim

00:05:54: letzten Besuch bei uns hast du uns zwei ziemlich sympathische Sachen verraten.

00:05:59: Du bist bekennende Langschläferin Stimmt.

00:06:02: Und als Schülerin war sie selber gar nicht mal übertrieben fleißig, was wäre heute dein schlechteste Schulfach?

00:06:09: Was denkst du?

00:06:12: Ja vermutlich immer noch Latein.

00:06:13: ich glaube das hätte sich nichts geändert.

00:06:17: also Latein... Ich bin ja grundsätzlich Sprachen interessiert und auch, würde sagen, Sprachen auf ihn Und das hat mir auch bei Latein irgendwie geholfen, das hat mich auch gerettet.

00:06:29: Also irgendwie habe ich aus den Wörtern die mir da entgegengesprungen sind irgendwie immer was rausgebracht und irgendwie rekonstruiert war worum es da gehen könnte.

00:06:38: aber was bei latein natürlich auch ganz wichtig war von Anfang an wo Kabel mitlernen Das hab' ich irgendwie versäumt und dann wird mittendrin einstieg dann auch schwierig.

00:06:49: Aber zumindest war so immer eine prafe.

00:06:51: Schülerin wahrscheinlich oder?

00:06:55: Ja, meistens.

00:06:58: Du wenn jetzt frühmorgens kein Termin ist?

00:07:00: Wie lange kannst du wirklich schlafen?

00:07:04: Also ich kann wenn ich wirklich Zeit habe auch so bis... in den späten Vormittag hineinschlafen.

00:07:09: Echt?

00:07:09: Funktioniert das bei dir noch?

00:07:11: Das funktioniert noch, wenn ich mich ganz fest bemühe.

00:07:14: Aber dann gehst du nach Mitternacht schlafen wahrscheinlich oder bist du ein typischer...

00:07:17: Also ich brauche relativ viel Schlaf.

00:07:19: also ich gehe also wenn ich arbeite gehe auch relativ früh ins Bett.

00:07:23: Ich habe aber auch kein Problem lange auf zu bleiben.

00:07:25: also ich bin da ziemlich flexibel.

00:07:27: ich kann auch sehr früh aufstehen.

00:07:29: ich bin dann auch nicht schlecht gelaunt oder so.

00:07:31: aber wenn ich es mir aussuchen kann Mach ich's lieber.

00:07:34: Du kommst aus einer Lehrerfamilie und sagst, es gab für dich eigentlich nie einen anderen Berufswunsch?

00:07:41: Warum war das so klar?

00:07:44: Ich weiß nicht, ob mich da mein Vater geprägt hat der Lehrer.

00:07:49: durch und durch war auch meine Verwandtschaft ein bisschen.

00:07:54: vielleicht auch das Typische als Mädchen damals Klischee spielt man Lehrerin zu Hause.

00:08:00: ja das war für mich aber immer schon klar.

00:08:05: Was bringt dich eigentlich zuverlässig auf die Palme?

00:08:10: Ja, von noch vor ein paar Jahren hätte ich gesagt langsame Autofahrer aber da bin ich jetzt auch gelassen!

00:08:18: Das regt mich jetzt weniger auf... Ich würde sagen Ungerechtigkeit das ist etwas was mich sehr schnell triggert.

00:08:28: Jetzt gleich darfst du bei mir hier am Frühstückstisch einen Obsidiorol I Musikboss machen.

00:08:33: Davor noch die Frage, kann eine Landesschuldirektorin eigentlich noch entspannt an einer Schule vorbeigehen?

00:08:39: ohne sofort zu schauen, was dort passiert.

00:08:42: Absolut!

00:08:42: Also ich fahre jeden Tag mit meinem Autos an Schulen vorbei.

00:08:47: Ich schaue mich dann immer an, was gerade in ist.

00:08:49: Das sind alles Oberschülerinnen und Oberschwüler waren denen nicht vorbeifahren.

00:08:53: Dann sieht man so ein neues Modetrend oder was geradein ist Oder wie viel am Handy die Leute sind Oder wieviel geraucht wird oder eben wie gesagt Was so die Trends sind.

00:09:04: Aber nein da bin ich ganz gechillt Da muss sich auch nichts kontrollieren Da bin ich absolut

00:09:10: stressfrei.

00:09:11: Du hast gesagt, Noten suggerieren eine Vergleichbarkeit der es zwischen Kindern gar nicht gibt?

00:09:17: Was meinst du da genau?

00:09:19: Ja wir leben in einem Bildungssystem wo wir einstufen.

00:09:24: das ist auch unsere Aufgabe.

00:09:25: also wir erteilen mit den Noten ja Berechtigungen.

00:09:28: oder wenn am Ende des Jahres im Zeugnis steht versetzt und heuer gehe dann von der zweiten in die dritte Klasse dann ist das eine Berechtigung Und dann gibt es halt dazwischen diese Stufen, wo dann da steht gut genügend sehr gut oder in der Oberschule auch die Ziffernoten.

00:09:44: Das bedeutet Einsortieren und das bedeutet irgendwie ja ich mache eine Range also da gibt es eine Abstufung.

00:09:53: Das bedeutet aber nicht dass der Einzelne oder die Einzelnen einen Lernfortschritt gemacht hat.

00:09:59: Ich mach ein Beispiel Es gibt Kinder die sind sprachbegabt oder Mathematik-Genies Die müssen nicht viel machen und haben immer einen neuen.

00:10:07: Und andere, die wissen in der ersten Klasse noch nicht mal wie sie bis zehn zählen sollen oder mengen und was auch immer.

00:10:16: Und die können dann am Ende eines Schuljahres plötzlich plus-und minus rechnen.

00:10:21: Sie haben einen Riesenfortschritt gemacht.

00:10:23: Wie bewert ich das?

00:10:25: Also eigentlich müsste eher der individuelle Fortschritt gemessen werden.

00:10:28: Dann würden wir diese Einstufungen ja nicht brauchnen.

00:10:31: Was heißt denn dann sieben?

00:10:33: oder zehn, oder neun.

00:10:35: Ist das Ergebnis?

00:10:36: Oder ist es der persönliche Lernfortschritt?

00:10:39: Was sagt eigentlich eine Vier über ein Kind aus?

00:10:43: Also die vier finde ich problematisch...

00:10:46: Grundsätzlich,

00:10:47: es gibt Gott sei Dank in Südtirol nur die vier und nicht weiter drunter.

00:10:52: Im restlichen Staatsgebiet gibt es ja Noten von eins.

00:10:54: Das

00:10:55: wusste ich gar nicht.

00:10:57: Ja da hat vor einigen Jahren die Landesregierung also unser Landesrat hat sich das sehr dafür eingesetzt dass es war eine Initiative der Schülerinnen und Schüler, dass wir nur bis vier gehen.

00:11:06: Vier ist natürlich Ausdruck dessen, dass irgendwas überhaupt nicht klappt oder vielleicht auch der Verweigerung.

00:11:15: Also viele Schulen haben das jetzt so gelöst, dass sie sagen die Vier steht dann da wenn wo sich das Blatt weiß ist am Ende eines Schularbeit.

00:11:23: Das bedeutet jemand hat überhaupt keinen Zugang zu diesem leeren Inhalt gefunden.

00:11:28: Ist auch nicht problematisch finde ich.

00:11:30: eine Vier ist auch nicht Problematisch.

00:11:32: Problematische ist sie dann wenn Sie so dastehen bleibt und wie ich mir nicht die Zeit nehme mit der Schülerin dem Schüller draufzuschauen okay was war jetzt das Problem?

00:11:42: hast du keinen Zugang zu diesem Lerninhalt gefunden, brauchst du noch einen Schritt vorher.

00:11:47: Wenn das Aufbau entwar fehlt dir irgendwelche Basis.

00:11:50: was kann ich tun?

00:11:51: Was kannst du tun?

00:11:52: Dann ist es wieder konstruktiv und dann ist die Vier auch nicht.

00:11:54: das Problem passiert

00:11:55: aber eher selten oder sehr

00:11:57: häufig wird es auch als Abrechnung empfunden manchmal auch aus Disziplinärstrafe so fast ja du hast nicht mitgearbeitet gibt's eine vier da sollte es eben nichts sein dafür.

00:12:07: Also das wäre so meine rosarote himmelblaue Vorstellung, dafür soll unser Bildungssystem nicht stehen für Abrechnungen.

00:12:15: Aber brauchen wir Eltern trotzdem diese Zahlen, diese Ziffern?

00:12:18: Also ich merke dass für Eltern das ganz bedeutsam ist.

00:12:22: Vor allem natürlich auch für Eltern, würde mich mal sagen Grund- und Mittelschule noch vor allem Grundschulen.

00:12:27: da ist es ja häufig eine Rückmeldung an die Mami und an den Papi Das habt ihr zu Hause gut gemacht Es läuft mit dem Kind.

00:12:35: Ich glaube alle Eltern wünschen sich natürlich einen Schulweg der, ich möchte mal sagen eine Autobahn ist Und nicht unbedingt die Bergstraße auf Stilfsaujoch Weil es ist eine lange Zeit und alle wünschen sich, dass das klappt und das Kind erfolgreich ist.

00:12:49: Und dann möchten Eltern – und das merke ich schon auch vor allem Eltern die Kinder haben, die eher leistungsbereit sind oder die gern zur Schule gehen, die gute Noten bringen – die wünscht sich schon Noten?

00:13:02: Weil dann ist es auch eine Bestätigung!

00:13:05: Wir hatten ja eine Zeit in der Grundschule, da hat es keinen Ziffernoten oder genügend nicht genug gegeben.

00:13:10: Sondern nur Beschreibungen.

00:13:11: und dann habe ich gemerkt dass uns vor allem Eltern die Kinder hatten eher Schwierigkeiten hatten in der Schule rückgemeldet haben.

00:13:17: das war für sie befreiend Nicht immer eben zu Hause zu üben Und dann steht doch nur genügt oder zufriedenstellend dar sondern eben auch so hören Ja Ich hab gemerkt du hast dich bemüht usw.

00:13:29: Ich glaube, für Eltern wünschen sich natürlich auch eine Rückmeldung darüber.

00:13:33: Wo steht mein Kind jetzt und war... Entschuldige!

00:13:37: Du bist auch Papi aber sehr häufig sind es die Mami's, die zu Hause bei den Hausaufgaben sitzen.

00:13:42: Die Mami möchte ja auch wissen ob sie

00:13:44: brava!

00:13:45: Sigrid, du sagst digitale Hilfsmittel können beim Lernen helfen?

00:13:49: Gleichzeitig wird das für Kinder schwieriger, sich lange zu konzentrieren.

00:13:53: also gehört das Handy für dich persönlich aus der Schule komplett raus Zumindest in der Grundschule, denke ich mir.

00:14:00: Ja.

00:14:00: also ich sage immer wir müssen aufpassen dass wir in der Schule nicht Biotop-Bedingungen schaffen.

00:14:05: Also sowas ganz geschütztes was nichts mit der Außenwelt zu tun hat.

00:14:09: Ich mag auch den Spruch nicht für die Schule sondern für das Leben lernen wir denn das Leben findet ja auch in der Schulstadt.

00:14:16: aber zum Thema würde ich sagen also in der grundschule glaube ich brauchen wir kein Handy.

00:14:21: Ich bin auch nicht dafür, dass Kinder in Grundschulalter überhaupt ein Handy schon besitzen müssen.

00:14:26: Ich halte das für vielleicht auch übertrieben aber das sei jedem selbst überlassen... ich glaube nicht, dass wir das Handy in der Grundschule brauchen!

00:14:34: Es gibt auch andere digitale Hilfsmittel, die wir in einer Grundschulen nutzen können um lernen attraktiv zu machen oder gewisse Übungsfalls so ein bisschen aufzupeppen.

00:14:43: Aber in der grundschule Handy?

00:14:45: Nein In der Mittelschule finde ich es ganz wichtig, das Thema Handy zu thematisieren.

00:14:54: Das ist die Zeit, wo die ersten intensiven Social-Media-Kontakte stattfinden und ja die Beer Group in der Entwicklung eine wahnsinnig große Rolle spielt, wo Jugendlichen absolut im Umbau sind und sich da Rückmeldungen suchen, eben auch gerade über die sozialen Netzwerke.

00:15:14: Und da finde ich es ganz wichtig das zu thematisieren, auch Handyzeit zutematisieren.

00:15:19: Auch so ein bisschen die Frage ja eben was steckt denn in dem Gerät alles drinnen?

00:15:23: Was möchte ich alles preisgeben der Welt?

00:15:26: Wie lange bleibt das auch dort?

00:15:28: also was gebe ich damit elf zwölf dreizehn Jahren von mir preis?

00:15:32: Wem gebe?

00:15:34: Hier haben wir auch ein Projekt laufen, gemeinsam mit dem Forumprävention.

00:15:37: Das ist so ein mehrjähriges Projekt, wo alle Mittelschulklassen mit dem Smartphoneführerschein ausstatten.

00:15:45: Da geht es gerade eben um die Information.

00:15:47: was kann ich damit machen?

00:15:49: Wie kann ich auch gewisse Einstellungen durch gewisse Einsstellungen sicherstellen dass das in einem gewissen Rahmen bleibt.

00:15:56: Es ist auch und das finde ich ganz wichtig eine Schulung für die Eltern obligatorisch.

00:16:00: nicht obligatorische sondern verpflichtend mit dabei.

00:16:04: Denn ich glaube auch für Eltern ist es wichtig zu wissen, was läuft da ab.

00:16:08: Ist künstliche Intelligenz für die Schule eher eine große Chance heute?

00:16:13: Wir reden vom Jahr.

00:16:15: oder die perfekte Möglichkeit vielleicht auch ein bisschen besser zu schwindeln

00:16:21: Schwingen, glaub ich.

00:16:22: Aber wird natürlich auch gemacht und da sind wir ja immer sehr langsam glaube ich.

00:16:26: das sind die Schillerinnen und Schüler bei Weitem voraus.

00:16:29: Die Frage ist immer welche Fragen stelle ich damit ich überhaupt schwingeln kann?

00:16:33: Es wäre sicher es wäre altmodisch und blau zu sagen KI muss völlig aus der Schule raus sein.

00:16:39: dann lauf ich auch nichts googlen und heute verwendet dass jeder.

00:16:43: also ich glaube Wir müssen zuerst mal schauen was meinen wir überhaupt mit KI Und sie ist Teil unserer Welt.

00:16:51: Also warum Sie nicht auch nutzen, aber eben auch kritisch nutzen überprüfen, Fakten-Check machen, schauen wo kann es unterstützen sein?

00:17:02: Wo muss ich da nochmal drüber arbeiten bei einem Textschund Beispiel, der mir die KI ausspuckt?

00:17:07: also ich finde schon ganz wichtig KI auch zu verwenden für die Lehrpersonen.

00:17:11: das kann eine wahnsinnige Arbeitserleichterung auch sein gerade auch zum Vereinfachen von Dingen zu differenzieren.

00:17:20: Aber es braucht natürlich auch Zeit, um sich da vorzubilden.

00:17:23: Das ist eine große Herausforderung glaube ich im Moment für die Lehrerseite und wie gesagt für die Schülerseite sind da ohnehin sehr oft weiter und die Herausforderung wird es sein Aufgaben so zu stellen dass KI genutzt aber auch kritisch hinterfragt werden kann und eben nicht einfach irgendwas ausspuckt.

00:17:42: Ich habe als

00:17:43: Lehrperson auch keine Chance zu merken, woher kommt das.

00:17:46: Da braucht es in Zukunft sogenannte Promtstunden oder?

00:17:49: Dass man das auch mal lernt... Die gibt's

00:17:50: schon!

00:17:51: Also ich war heuer auf Schulbesuch in einer Schule und das war Zufall und dort habe ich eine ganz tolle, war eine Mittelschule, eine Lehrperson erlebt.

00:17:59: die hat mit ihren Schülerinnen und Schülern versucht herauszufinden was sind gute Promts, wo kommen gute Texte raus?

00:18:07: wie merk' ich dass irgendwas sich stimmen kann?

00:18:10: also wir haben da ganz do- Lehrpersonen?

00:18:12: Eine Schulklasse ist heute oft so bunt und unterschiedlich wie unsere Gesellschaft, in der wir leben.

00:18:18: Manche Kinder sprechen mehrere Sprachen manche brauchen beim Lernen mehr Unterstützung andere sind schon weit voraus und trotzdem sollen alle gemeinsam gut lernen können.

00:18:28: schrägstich dürfen sie.

00:18:29: Grund kann Schule heute wirklich jedem.

00:18:32: ich denke mir das ist so schwer kann auch eine Lehrerin oder ein Lehrer jedem Kind gerecht werden.

00:18:37: Die Frage ist, was meine ich mit jedem Kind gerecht werden?

00:18:40: Ich glaube schon das es die Aufgabe einer Lehrperson ist jedes Kind und jeden Jugendlichen zu sehen.

00:18:46: Und zuerst einmal in einen Raum reinzugehen und zu schauen wer da ist.

00:18:51: Um denen das Gefühl zu geben, ich merke dass ihr da seid.

00:18:54: Das Schlimmste finde ich für mich so die Vorstellung wenn irgendjemand mittelt in der Stunde erst rauf kommt ja fehlt heute jemand oder so.

00:19:01: aber dann ist diese Person nicht wichtig.

00:19:03: Wenn ich jetzt meine, jedem und jeder gerecht zu werden.

00:19:07: Also wenn ich da tiefer reingehe also auch beim Lernen ganz individuell das ist sicher nicht möglich.

00:19:12: Da brauche sich ja so ein bisschen auch den umscharfen Blick.

00:19:15: aber es ist ja nicht so dass alle zwanzig und wir haben dann nicht nur Klassen mit zwanziger nehmen wir mal die achtzehn.

00:19:21: Dass alle achtzehnt jetzt genau mich brauchen.

00:19:24: Das meine ich auch mit dem Blick wer von den achtzenden braucht mich jetzt für den nächsten Schritt.

00:19:31: Oder wen lasse ich jetzt auch mal, weil der oder die heute nicht so gut drauf ist?

00:19:35: Was schon für die Lehrpersonen eine enorme Herausforderung geworden ist vor allem im Oberschulbereich.

00:19:40: Das sind so persönliche Schwierigkeiten, Krisensituationen, die Jugendlichen mit in die Schule nehmen.

00:19:47: Ich finde es auf der einen Seite ein Kompliment für Schule wenn es dort auch ausgesprochen wird und gezeigt wird.

00:19:53: Weil das bedeutet Hab da irgendwo einen Platz, wo ich mich vielleicht auch ein bisschen öffnen kann.

00:19:59: Aber das ist für eine Person wahnsinnig herausfordernd.

00:20:01: und dann zu wissen, dass jemand in einer persönlichen Krise steckt, vielleicht an der Depression dahinter oder irgendwas mit schwierigen Essverhalten.

00:20:09: Also es sind so typische Beispiele.

00:20:11: Und da dann gerecht werden reinzugehen, tiefer reinzugehn, müssen wir glaube ich auch als Schule ein bisschen aufpassen, das zu sehen, dann auch wahrzunehmen aber dann auch zu schauen Wo kann ich das hinkanalisieren?

00:20:27: Das ist für Lehrpersonen belastend.

00:20:31: Aber wenn ich jetzt zum Beispiel an die Schule in Lana denken kann, meine Kindergrundschule da gibt es teilweise Klassen mit weit über zwanzig Kindern wie soll das eine Lehrerin oder ein Lehrer schaffen?

00:20:41: Das is nicht einfach!

00:20:42: Nein, das stimmt.

00:20:43: nur eine Kindergruppe zu führen, Kinder sind auch fordernd, muss man auch sagen, ist nicht einfach.

00:20:50: Ich sage aber nach wie vor, ich weiß es kann man nicht mehr hören.

00:20:54: Aber wir haben in Südtirol einen Schlüssel da kommen auf acht Kinder und Jugendliche kommt eine Lehrperson.

00:21:02: das heißt wir sind im europäischen Schnitt personell sehr gut ausgestattet.

00:21:07: Wir haben auch noch sehr kleine Klassengrößen zum Teil wir sind sehr oft zu zweit im Unterricht.

00:21:12: wir haben ergänzend dazu Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen.

00:21:16: also das soll jetzt nicht die Werbung für die Schule sein einfach Wir müssen beides sehen.

00:21:21: Also die Herausforderungen sind da, aber wir haben schon auch Ressourcen, Wege und sagen ich mal personelle Strukturen und Figuren, die dazu beitragen Schule zu einem Ort zu machen wo ich schon die Chance habe alle weiterzubringen.

00:21:38: Jetzt persönlich und ehrlich ganz ganz ehrlich wieder!

00:21:42: Da stehst du seit Jahren an der Spitze des deutschen Schulamtes.

00:21:45: damit bist Du aber auch oft die Person die für alles gerade stehen muss Selbst wenn du vieles gar nicht alleine entscheiden kannst, wie persönlich nimmst du Kritik?

00:21:54: Musstest du das erst lernen.

00:21:57: Ja da durfte ich in den letzten Jahren sehr viel lernen und ich sage wirklich durfte denn ich glaube es hat mich natürlich auch verändert und vielleicht auch reifer gemacht und ich habe eben einfach auch über gesellschaft sehr viel lernen dürfen wo ich vorher vielleicht auch noch in manchen dingen zu naiv war.

00:22:16: Das, was mir hilft ist so ein bisschen die Vorstellung.

00:22:20: Ich bin Projektionsfläche für viele Themen – das hat mit meiner Funktion zu tun und es geht nicht um mich als Person sondern ich bin Projektionfläche selten für Lob, aber das passt auch.

00:22:40: Da sollen die Eltern dann zu den Lehrpersonen selber hingehen oder zu den Schuldirektorinnen.

00:22:46: Aber ich bin sehr häufig auch Projektionsfläche treffen.

00:22:49: tut es mich natürlich dann wenn Ja, wenn es auf die persönliche Ebene geht oder am meisten trifft das mich dann natürlich.

00:23:00: Wenn ich höre dass dann auch Familienangehörige, enge mir neistehende Personen irgendwie mit hinein gezogen werden.

00:23:09: Meine Schwester ist auch Lehrerin und sie hat es sehr oft nicht leicht damit.

00:23:15: Zweifelst du manchmal an deinen eigenen Entscheidungen?

00:23:18: Wie gesagt wir sind jetzt ganz ehrlich!

00:23:21: Ja, ich versuche wirklich meistens ehrlich zu sein.

00:23:27: Ich bin jemand der gelernt hat auch in Stresssituationen Entscheidungen zu treffen und das braucht sie manchmal auch.

00:23:36: Ich kann die Dinge nicht ewig und dreimal hinausziehen aber ich versuch es schon bei jetzt wirklich größeren oder wichtigen Entscheidungen Zum einen ein bisschen auf mein Bauchgefühl zu hören.

00:23:49: Ich habe eine Zeit gehabt, da habe ich glaube ich mehr versucht abzuwägen und was könnte sein?

00:23:55: Und habe ein bisschen meinen Bauch gefühlt verloren.

00:23:57: Ich versuche das jetzt wieder mehr zu spüren aber ich bin dann schon auch jemand der sich ganz bewusst... ich gehe einmal um den Schreibtisch rum setze mich auf die andere Seite meines Schreibtisches die Entscheidung aus dieser Perspektive zu beleuchten.

00:24:14: Also ich mache das wirklich mit dem ganzen Körper und dann spüre ich auch, ist es jetzt richtig oder falsch?

00:24:21: Und ich glaube bei Schule ist es ja nicht so dass es das Rezept gibt.

00:24:26: Das wird es nie geben!

00:24:28: Mir geht sehr viel um Haltung und wenn ich dann für mich merke das was da in welche Richtung es jetzt geht wo wie ich wirklich etwas entscheiden kann... Ich kann das mit der Haltung Für die unsere Schule hoffentlich steht gut vereinbaren und für mich ist das Stimmig, dann passt es auch.

00:24:47: Noch eine Frage – was gibt ihr außerhalb der Schule am meisten Kraft?

00:24:50: Wir haben in der letzten Stunde schon über deine Tätigkeit im Chor gesprochen, was sonst noch?

00:24:56: Frische Luft und Eier auf dem Berg.

00:24:59: Ja ich bin jetzt nicht die große Sportskanone.

00:25:02: Ich sage immer dazu fehlt mir die Zeit aber ich merke dass andere Leute vielleicht auch gleich wenig Zeit haben wie ich und viel Sportl.

00:25:10: Nein also ich gehe schon gerne auch immer wieder so ein bisschen raus und rauf das.

00:25:18: Ja, Storn an Mandlern sind mein Rückzugs- und Kraftort.

00:25:21: Und die liebe ich weil da schaut man so in die Ferne werden die Dinge manchmal auch ein bisschen kleiner Man bekommt den Kopf wieder frei.

00:25:29: Ich gehe auch nicht umgären manchmal alleine Weil ich dann wirklich so mit mir und bei mir bin und für mich dann so ein bisschen.

00:25:38: Ich glaube früher hat man das Gewissenserforschung, nein auch so ein bisschen abschalten.

00:25:43: Ich bin auch relativ viel im Auto muss ich sagen.

00:25:48: Jetzt wird es langsam kühler, aber im Sommer habe ich einen kleinen Luxus.

00:25:53: Das ist mein Cabrio da weht dann der Wind um die Ohren und das ist für mich auch Luxus vielleicht auch von einem Termin zum nächsten zu fahren eben auf den Wagen.

00:26:02: also das finde ich schön.

00:26:04: Ganz viel frischer Luft jetzt dann auch Landesschuldirektorin Sigurd Falkensteiner.

00:26:08: heute bei uns bereitet Schule Kinder diese Frage auf die freue ich mich jetzt.

00:26:14: bereitet schule Kinder wirklich auf das Leben vor oder manchmal, vor allem auf die nächste Prüfung?

00:26:19: Ja.

00:26:19: Das ist so ein bisschen die Grätchenfrage und ich glaube es ist beides.

00:26:27: Zum einen ja auf das leben.

00:26:28: wie vorher gesagt habe was ist Leben ist draußen kommt dass erst nachher.

00:26:31: für die Kinder ist das jetzt Leben also auch die Schule ist Leben.

00:26:37: Mir gefällt so die Idee der Zukunft, weil wir sagen ja auch für die Zukunft vorbereiten.

00:26:42: Ich glaube es ist eine Zukunft, da wir wissen ja nicht was kommen wird.

00:26:46: also ich glaube es geht darum möglichst offen zu bleiben sich nicht erschrecken zu lassen wenn etwas Neues kommt aber eben auch die Kompetenz zu haben Montagmorgen um neun Uhr abzuliefern.

00:26:58: Aber eben es braucht eine ganz gute Mischung für die Schule.

00:27:02: Das waren jetzt fast schon die Abschlusswochte.

00:27:04: noch sind wir nicht durch Siegrund.

00:27:07: Du merkst, das ist mein Thema.

00:27:10: Da können wir auch länger oder Mittagessen noch dranhängen.

00:27:14: Vielen Dank dir für diese zwei Stunden!

00:27:18: Jetzt gibt es noch das Abschlussspiel.

00:27:19: Das kennst du?

00:27:20: Ja

00:27:22: einfach meine Sätze komplettieren.

00:27:24: Schule ist für mich

00:27:27: immer noch ein schöner und bedeutsamer Ort für alle Menschen.

00:27:31: Ein guter Lehrer ist

00:27:33: Jemand, der in erster Linie Kinder mag und Kinder und Jugendliche sieht.

00:27:38: Da haben wir bei den Kindern.

00:27:39: was brauchen die?

00:27:39: Also Kinder brauchen

00:27:42: Mut zu Versicht und Hände, die sie tragen.

00:27:46: Eltern sollten

00:27:48: gechillt sein.

00:27:50: Eine schlechte Note bedeutet

00:27:52: Nicht das Ende der Welt.

00:27:54: Das Handy gehört

00:27:56: Dahin wo es jeweils hingehört und nicht immer in den Unterrichter.

00:28:01: Mein liebstes Schulfach

00:28:02: war Deutsch und Musik.

00:28:06: Verschlafen habe ich das letzte Mal?

00:28:10: Daran erinnere ich mich nicht mehr.

00:28:12: Musik gibt's mir!

00:28:14: Einen super Ausgleich, ganz viel positive Energie

00:28:20: Ein perfekter Sonntagest!

00:28:22: Ein ruhiger Sonnenschein-Sondag ohne Termine.

00:28:27: Dankbar bin ich für

00:28:29: alles was ich in meinem Leben bisher machen durfte und was ich lernen durfte Und

00:28:34: ich werde auch weiterhin

00:28:37: Zuversichtlich bleiben und meistens gut gelaunt.

00:28:41: Ja, Siegern!

00:28:41: Herzlichen Dank für dieses Frühstück.

00:28:43: das letzte Wort hier bei mir gehört immer meinen Gästen.

00:28:46: Das ist auch Tradition also dir bitte schön.

00:28:49: Also wir stehen ja an der Pforte zum neuen Schuljahr Und ich wünsche zuerst einmal allen Schülerinnen und Schülern dass sie diese Pforten mit Mut überschreiten Auch wenn es mal schwierig wird.

00:29:03: Nicht verzagen, sondern wissen.

00:29:05: Die Sonne geht jeden Tag aufs hat mein Vater immer gesagt finde ich einen wunderschönen Spruch.

00:29:10: den Eltern wie schon gesagt habe wünsche ich eine gewisse Gelassenheit den nötigen Abstand vielleicht auch zu manchen Dingen dass da sein für ihre Kinder, aber eben auch dann wieder das einordnen.

00:29:23: Und der Gesellschaft wünsche ich in diesem Schuljahr – denn ich merke, dass Schule immer viel Aufmerksamkeit auf sich zieht – auch der Gesellschaft wünsche ich, dass sie in Schule auch das sieht was Schule leistet und natürlich ganz wichtig den Lehrpersonen.

00:29:37: Das sind die Hauptplayerinnen und Hauptplayer, die Schule gestalten denen wünsche gut ausgeruht und motiviert wieder in diese Schuljahr starten können, dass sie das sehen was sie täglich leisten.

00:29:53: Und auch das was Sie täglich zurückbekommen.

00:29:57: Hat mich wirklich beeindruckt weil die Schule nicht nur aussicht der Direktorin sitzt sondern immer wieder aus der Perspektive der Kinder.

00:30:04: genau das ist spannend und gerade einen Tag vor dem schulstart genau recht!

00:30:08: Am kommenden sonntag sind wir dann Feuer und Flamme für Damian Clara

00:30:12: unser Südtiroler Hockey

00:30:14: Spieler in der NHL.

00:30:16: Feuer

00:30:17: und Flamme,

00:30:18: das

00:30:18: Südtiroleins Sonntagsfrühstück.

00:30:20: Immer von zehn bis zwölf Uhr!

00:30:21: Und online zum Nachhören im Südtiroleins Podcast.